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BMW.
Die Bayerische Motoren Werke AG ist ein Münchener Hersteller der Automobilien und Motorräder. Zur BMW AG gehören die BMW Group, die Submarken BMW M und BMW i sowie die Marken MINI und Rolls Royce. Der Beginn des Unternehmens geht auf das Jahr 1913 zurück, als Karl Rapp die Rapp Motorenwerke GmbH gründete, die mit der Herstellung von Flugzeugmotoren tätig waren. Die Werke wurden 1917 zunächst in BMW GmbH umbenannt und ein Jahr später in BMW AG umgebildet. Die rasche Entwicklung der jungen Firma wurde durch den Versailler Vertrag eingehalten, welcher die Großproduktion von Flugzeugmotoren verbat. 1922 ging der Hauptaktionär Camillo Castiglioni zu den 1916 von Gustav Otto gegründeten Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) und nahm die Namensrechte an BMW mit. Aus BFW wurde nun BMW. Mit dem Modell R32 begann die Produktion von Motorrädern. Ein Jahr später wurde auch der Flugmotorenbau wieder aufgenommen. Zu einem Automobilhersteller avancierte BMW im Jahre 1928, als es zur Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach AG kam. Der erste Serienautomobil erchien 1928 und hieß 3/15 PS bzw. DA2. Drei Jahre danach folgte unter dem Namen AM1 der erste echte BMW. 1933 entstand dagegen die erste komplette Konstruktion: der BMW 303 mit einem 1.2l-Sechszylinder-Motor. In den darauf kommenden Jahren erlebte die Firma eine wesentliche Entwicklung sowohl im Flugmotoren- sowie im Automobilbau. Die zahlreichen Erfolge im Autorennen etablierten den Ruf von BMW als Produzent der zuverlässigen und leistungsstarken sportlichen Fahrzeuge. Der 2. Weltkrieg brachte einen neuen Aufschwung bei BMW. Das Unternehmen expandierte auf 90% des Umsatzes im Flugzeugmotorenbau. 1945 war das Stammwerk in München jedoch fast komplett zerstört und das Automobilwerk Eisenach von der Sowjetunion übernommen worden. BMW hielt sich zuerst mit dem Bau von Motorrädern, Kochtöpfen und Fahrzeugbremsen über Wasser. Erst 1958 brachte man einen Automobil heraus: die exklusive Oberklasselimousine 501 mit einem 6-Zylinder-Reihenmotor. Die Fabrikation vom Typ 501 sowie 502 war jedoch zu aufwändig und brachte Verluste. In den Jahren 1958-60 geriet BMW in eine Krise und es drohte seine Übernahme durch Daimler-Benz. Diese wurde aber letztendlich verhindert und BMW blieb selbständig. Mit einer finanziellen Hilfe von außen konnten 1961 die völlig neu entwickelten Modelle 1500, 1600, 1800 und 2000 präsentiert werden. Es folgten jahrelange Erfolge in der Produktion sowie im Rennsport. 1994 kaufte BMW die britische Rover Group (Rover, Land Rover, MG, Mini) auf, was sich allerdings als eine Fehlentscheidung erwies. Im Endeffekt verblieb nur MINI beim bayerischen Hersteller. Im Jahr 2003 gingen an BMW die Markenrechte für Rolls Royce Fahrzeuge. BMW befasste sich als Erster ebenfalls mit dem Bau der alltagtauglichen Wasserstoff-Fahrzeuge.