Der japanische Automobilhersteller Daihatsu, dessen Anteilsmehrheit seit Ende der 1990er Jahre bei
Toyota liegt, gehört zu den weltweit größten Fahrzeug-Produzenten. Hervorgegangen ist das Unternehmen ursprünglich aus der „Hatsudoki Seizo Company“, eine Firma, die bereits im Jahre 1907 gegründet wurde und sich zunächst auf die Produktion und den Vertrieb von Gasmotoren, später auch auf Diesel- und Benzinmotoren spezialisierte. Das erste selbst produzierte Vehikel der Company entstand 1937, zwei Jahre danach wurde ein Produktionswerk in Ikeda, eine Stadt nahe Osaka, eröffnet. Hier entstanden in der Folgezeit tausende Dreirad-Nutzfahrzeuge, bevor das Werk durch den Zweiten Weltkrieg schweren Beschädigungen unterlag. Ab 1951 firmierte das Unternehmen dann unter der Bezeichnung Daihatsu, noch im gleichen Jahr verließen mehr als 12.000 Fahrzeuge die Produktionshallen. Mit Modellen wie dem Daihatsu Midget MP4 stellte man weiterhin ein Nutzfahrzeug her, nebenbei wurden aber auch Personenwagen wie der Fellow und – bereits in den 1960er Jahren – Elektrofahrzeuge entwickelt. Etwa im gleichen Zeitraum trat Daihatsu in Kooperation mit dem Automobilhersteller
Toyota. Mit dem Charade konnte 1977 das Auto des Jahres vorgestellt werden, ein Produkt, das einige Jahre später auch im Rennsport erfolgreich werden sollte. Stetig erfuhr die Fahrzeug-Produktion einen Aufschwung, zudem begann der Hersteller mit der Expansion auf den amerikanischen bzw. europäischen Markt, wobei ersteres keine langfristigen Erfolge nach sich zog. Im Jahre 1998 übernahm
Toyota schließlich die Aktienmehrheit von Daihatsu.
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Daihatsu.