Die Geschichte des deutschen Automobilherstellers Horch ist eng verbunden mit dem gleichnamigen Maschinenbauingenieur August Horch. Dieser hatte bereits im Jahre 1899 in Köln das Unternehmen „A. Horch & Cie.“ gegründet, das sich zunächst nur der Reparatur von Fahrzeugen, ab 1900 aber auch der Produktion von Automobilen widmete. Über eine Zwischenstation sächsische Reichenbach siedelte die Firma schließlich nach Zwickau über, wo 1904 auch die offizielle Eintragung ins Handelsregister als „August Horch & Cie. Motorenwagenwerke AG“ vorgenommen wurde. Nach dem Ausstieg des Namensgebers August Horch im Jahre 1909 – dieser gründete alsbald ein neues Unternehmen, das als „Audi Automobilwerke GmbH Zwickau“ Geschichte schreiben sollte – stellte Horch überwiegend Modelle der oberen Mittelklasse bzw. Luxusklasse her, ab 1932 unter dem Verband
Auto Union AG, dem ebenfalls die Hersteller
DKW,
Audi und
Wanderer angehörten. Modelle wie der Horch 670 oder der Horch 853A erreichten einen hohen Bekanntheitsgrad. Zur Legende wurden aber vor allem die Rennfahrzeuge von Horch, die in den 1930er Jahren den Motorsport entscheidend prägten. Ab 1948 nahm der Volkseigene Betrieb „Horch Kraftfahrzeug- und Motorenwerke Zwickau“ die Produktion von Nutzfahrzeugen (
LKW, Traktoren) wieder auf. Die letzte Produktion der Firma Horch stellte das Luxusmodell P 240
Cabriolet dar, dass nach der Zwangsfusion mit den ehemaligen Audi-Werken in Zwickau als Sachsenring P 240 vertrieben wurde.