Die erfolgreiche Geschichte der zur Daimler AG gehörenden Automarke Smart ist erst wenige Jahre alt. Nachdem sich führende Automobilhersteller bereits seit den 1980er Jahren mit dem Konzept eines vor allem stadt-tauglichen Kleinstwagens beschäftigt hatten, begründeten die damalige Daimler-Benz und die „Sociéte Suisse de Microélectronique et d’Horlogerie“ – auch unter der Bezeichnung „Schweizerische Gesellschaft für Mikroelektronik und Uhrenindustrie AG“ bekannt – die Tochtergesellschaft „Micro Compact Car AG“ mit Sitz im schweizerischen Biel. Nachdem der Unternehmer Nick Hayek sein Engagement aufgegeben und seine Anteile vollständig an Daimler übertragen hatte, wurde die bisherige Firma im Jahre 1998 in „Smart GmbH“ umbenannt und als neuer Sitz Böblingen ausgewählt. Als erstes Modell der neuen Automarke kam im gleichen Jahr der Smart Fortwo auf den Markt, der übrigens nicht in Deutschland, sondern im französischen Hambach bzw. in den Niederlanden produziert wurde. Die erste Generation des Zweisitzers mit der spektakulären Länge von 2,50 m, die auch das umstrittene Quereinparken auf der Straße möglich macht, kam in seinen drei Ausstattungsvarianten recht gut auf dem Markt an. In den folgenden Jahren wurde das Konzept des Kleinwagens ständig weiterentwickelt: Es entstanden der Smart Roadster, der Geländewagen Forfour (allerdings nicht auf dem Markt eingeführt), der Smart Cabrio (seit 2000 erhältlich) sowie so interessante Varianten wie der Smart Crossblade, der hierzulande keine Verbreitung erfuhr. Seit 2007 ist die zweite Generation des Smart auf dem Markt. Die ursprüngliche Idee, Smart als Automarke mit eigenen Vertriebsstrukturen zu etablieren, ist weitestgehend gescheitert, wobei insbesondere Absatzschwierigkeiten der kleinen Flitzer hierfür maßgeblich sein dürften. Daimler beschränkt sich daher seit einigen Jahren auf eine reduzierte Produktpalette und forciert dafür die Etablierung des Smart auf dem europäischen und amerikanischen Markt.
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Smart.