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Der Korando fährt vor: Mit dem Geländewagen will Ssangyong einen Neuanfang in Deutschland wagen. (Bild: Ssangyong)
Der Korando fährt vor: Mit dem Geländewagen will Ssangyong einen Neuanfang in Deutschland wagen. (Bild: Ssangyong)
geschrieben von news - 08.06.2011, 09:13 Uhr Kategorie: News-Eintrag

Ssangyong Korando: Der Comeback-Koreaner

Ssangyong Korando: Der Comeback-Koreaner www.autolino.de'; 1 5,0 5

Berlin (dpa-infocom) - Ssangyong ist zurück: Zwei Jahre, nachdem die Pleite des Importeurs die Koreaner zum Abschied aus Deutschland gezwungen hatte, wagt die Marke mit dem Hirschgeweih im Logo den Neuanfang - und zwar mit dem Geländewagen Korando.


Man kann zwar bei den etwa 40 Ssangyong-Händlern weiterhin den schrägen Maxi-Van Rodius und den hartgesottenen Geländewagen Rexton kaufen. Doch zum Hoffnungsträger wird nun der Korando gemacht: Auf einer komplett neuen Plattform entwickelt, mit neuen Motoren angetrieben und vom italienischen Designbüro Giugiaro eingekleidet, soll er den Neubeginn signalisieren.

Ssangyong Korando

Der Koreaner kann sich sehen lassen. Dafür sorgen ein markanter Kühlergrill, große Scheinwerfer und ein sportliches Heck. (Bild: Ssangyong)

Konkurrent für Hyundai, Kia und Nissan

Die Preise für den Korando beginnen bei 22 990 Euro. Dafür gibt es einen 4,41 Meter langen Fünftürer, der vor allem gegen Geländewagen wie den Nissan Qashqai, Hyundai ix35 oder Kia Sportage antritt. Weil diese Fahrzeuggattung meist doch nur in der Stadt unterwegs ist, fährt der Korando trotz seines bulligen Designs und seiner hohen Bodenfreiheit meist als Fronttriebler vor. Einen Allradantrieb gibt es für 2000 Euro Aufpreis.

Ssangyong Korando

Innen sitzt man bequem. Aber durch die Grautöne wirkt der Koreaner verdammt trist. (Bild: Ssangyong)

Der Wagen sieht mit einem markanten Kühlergrill, großen Scheinwerfern, hübsch taillierten Flanken und einem sportlichen Heck ganz ordentlich aus. Und genau so fährt er auch. Er ist so ausgewogen gefedert, dass man flott durch die Kurven fahren kann und auf schlechten Straßen trotzdem nicht durchgeschüttelt wird. So macht der Koreaner auf der Testfahrt eine gute Figur. Da zahlt es sich aus, dass Ssangyong erstmals auf eine selbsttragende Karosserie setzt und den Leiterrahmen zum Alteisen geworfen hat. Nur die Lenkung könnte etwas strammer sein, um mehr Kontrolle über den Wagen zu vermitteln.

Ssangyong Korando

Dafür ist der Korando recht flott: Er beschleunigt in 10,8 Sekunden auf 100 km/h und kommt auf eine Höchstgeschwindigkeit von 186 km/h. (Bild: Ssangyong)

Ein Motor, zwei Getriebe und Allrad auf Wunsch

Unter der Haube gibt es fürs erste nur einen Motor: einen 2,0 Liter großen Diesel mit 129 kW/175 PS. Erst Anfang nächsten Jahres will Ssangyong auch einen etwa 110 KW/150 PS starken Benziner nachreichen. Dafür kann man zwischen Handschalter und Automatik (1500 Euro Aufpreis) wählen - beide übrigens mit sechs Gängen. Der Selbstzünder hat einen Turbolader mit variabler Geometrie und macht deshalb über das gesamte Drehzahlband ordentlich Dampf.

Ssangyong Korando

Und die Ausstattung kann sich sehen lassen: Das Basismodell hat sechs Airbags, ESP, eine Klimaanlage und einen Tempomat. (Bild: Ssangyong)

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Dieser Magazinbeitrag ist dem Hersteller SsangYong zugeordnet.

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Kommentare (1 Eintrag)  

Golfi
von Golfi | 08.06.2011, 13:00 Uhr
Was für ein Abklatsch.
Wirklich Eintrag löschen?

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