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Ob ausgefahrene Feldwege oder tiefere Bachläufe: Der Range Rover Evoque ist nicht zu stoppen. (Bild: Range Rover)
Ob ausgefahrene Feldwege oder tiefere Bachläufe: Der Range Rover Evoque ist nicht zu stoppen. (Bild: Range Rover)
geschrieben von news - 24.08.2011, 09:02 Uhr Kategorie: News-Eintrag

Range Rover Evoque: Für Boulevard und Buckelpiste

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Berlin (dpa-infocom) - Einen neuen Land Rover gibt es nicht alle Tage. Eine neue Baureihe erst recht nicht. Doch sechs Jahre nach dem Range Rover Sport ist es jetzt soweit: In diesem Herbst bringen die Briten den Range Rover Evoque an den Start.


Deutlich kleiner als bislang, sparsamer, sportlicher und vor allem lange nicht mehr so verstaubt, soll der Evoque die Marke zu neuen Ufern führen und weitere Kunden gewinnen. Dabei hilft ihm schon der Preis. Den bürgerlichen Freelander gibt es zwar bereits ab 28 800 Euro. Doch mit einem Grundpreis von 33 100 ist der Evoque nur etwas mehr als halb so teuer wie sein großer Bruder Range Rover. Dafür ist er aber mit seinen 4,35 Metern auch 43 Zentimeter kürzer und bei 1,64 Metern 18 Zentimeter flacher als etwa der Range Rover Sport.

Range Rover Evoque

Im Herbst wird er ab 33 100 Euro bei den Händlern stehen. (Bild: Range Rover)

Alte Formen, neues Format

Dieser Familie folgt er beim Design nur in den Grundzügen: Die wie eine Muschelschale aufgesetzte Motorhaube und der vergitterte Kühlergrill belegen die Familienzugehörigkeit auf Anhieb. Aber die wie bei einem Sportwagen weit ausgestellten Kotflügel, die ansteigende Gürtellinie an der kräftigen Flanke und vor allem das weit hochgezogene Heck sind neu. Sie lassen den Evoque jung und frisch aussehen und machen ihn zum neuen Star auf dem Boulevard. Das gilt besonders für das in dieser Klasse einzigartige Coupé. Denn anders als Audi, BMW oder Mercedes war Land Rover so konsequent, bei der sportlichsten und schnittigsten Version kurzerhand die hinteren Türen wegzulassen und das Dach weitere drei Zentimeter abzusenken.

Auch wenn die Briten beim Design vor allem Prachtstraßen wie den Ku'damm, die Champs d'Elysees oder die Fifth Avenue im Sinn hatten, haben sie ihre Wurzeln nicht vergessen. Auch der Lifestyler ist ein echter Land Rover und sich für Schmutz und Schmodder nicht zu schade. Mit dem außer beim verbrauchsgünstigen Basismodell immer serienmäßigen Allradantrieb und der elektronischen Terrain Response Regelung macht er deshalb auch auf der Buckelpiste eine gute Figur: Ausgefahrene Feldwege, tiefere Bachläufe, feuchte Wiesen und zur Not auch ein paar Sahara-Dünen können den Evoque nicht stoppen.

Range Rover Evoque

Für Fahrspaß sorgen vor allem die direkte Lenkung und das stramme Fahrwerk. (Bild: Range Rover)

Willkommen in der Zeitgeist-Lounge

Solche Abenteuer absolviert man im Evoque in einer modernen Atmosphäre: Aus dem zigarrenqualm-verhangenen Ambiente eines Londoner Herrenclubs mit Lack und Leder ist eine coole Zeitgeistlounge geworden, die mit frischen Formen und frechen Farben überrascht. Außerdem bietet sie vorne erstaunlich viel und hinten noch immer ausreichend Platz. Nur der Zustieg zum Fond fällt plötzlich etwas schwerer - vor allem beim Zweitürer. Der Neue gibt sich mit der erhabenen Sitzposition, der guten Übersicht und dem Gefühl der Unverwundbarkeitganz ganz wie der Alte. Nur beim Rangieren schimpft man über die hohe Brüstung an der Seite und die Schießscharte von Heckscheibe. Aber wofür gibt es schließlich eine Rückfahrkamera?

Range Rover

Freude kommt auch bei der Sparsamkeit auf. Die Einstiegsvariante mit 110 kW/150 PS verbraucht 4,9 Liter. (Bild: Range Rover)

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