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Die Mercedes-Studie F125: Die fast fünf Meter lange Limousine mit Flügeltüren gilt als Vorbild für die S-Klasse der Zukunft. (Bild: Geiger/dpa/tmn)
Die Mercedes-Studie F125: Die fast fünf Meter lange Limousine mit Flügeltüren gilt als Vorbild für die S-Klasse der Zukunft. (Bild: Geiger/dpa/tmn)
geschrieben von news - 13.09.2011, 16:03 Uhr Kategorie: News-Eintrag

Die Trends und Trendsetter der IAA

Die Trends und Trendsetter der IAA www.autolino.de'; 1 0,0 5

Frankfurt (dpa/tmn) - Das Auto feiert sich selbst: Auf der IAA präsentiert sich die Branche mit futuristischen Visionen, traumhaften Sportwagen und etlichen Neuheiten. CO2-Reduktion und Elektro-Antrieb sind zwar die großen Themen, doch ein bisschen Spaß darf noch sein.


Die Dampflokomotive ist sein mahnendes Beispiel: Über 100 Jahre war sie buchstäblich am Zug. Heute dagegen fahren die Züge elektrisch oder mit Diesel, sagt Dieter Zetsche, und die Dampfloks stehen im Museum. «Das wird uns nicht passieren», ist der Daimler-Chef überzeugt und erklärt damit einen der großen Trends bei der (IAA, 15. bis 25. September) in Frankfurt: 125 Jahre nach seiner Premiere erfindet sich das Auto neu und macht sich fit für eine Zeit, in der die Straßen voller, die Ressourcen knapper und die Umweltbelastungen immer größer werden.

VW Up

Der VW Up kommt im Dezember ab 9850 Euro in den Handel. Für 2013 verspricht Volkswagen eine E-Version. (Bild: Geiger/dpa/tmn)

Wo man auf der Messe in Frankfurt auch hinschaut, sieht man mehr oder minder ferne Visionen von sauberen Stromern, die geräuschlos über die Straßen und durch die Städte surren. «Zukunft serienmäßig» lautet das Messemotto nicht umsonst, wenngleich zum Beispiel der umweltorientierte Verkehrsclub VCD bemängelt, dass von serienmäßig kaum die Rede sein könne. Schon heute müsse man Spritspartechniken oft noch extra bezahlen, kritisiert der Verein.

BMW i3

Erster Vertreter seiner Art: In zirka zwei Jahren soll der i3 auf den Markt kommen. Gedacht ist das E-Mobil für den Einsatz in der Stadt. (Bild: Geiger/dpa/tmn)

Und die Auto-Zukunft könnte die Kunden teuer zu stehen kommen, lernt man beim Messerundgang. Denn selten sind es technologische Fragen, die noch zu lösen sind. Meist stehen die hohen Kosten für Akkus, Elektroantriebe und den zwingend nötigen Leichtbau einer schnellen Serienfreigabe im Wege.

Dennoch stützt ein Messerundgang den Eindruck, die Ära der Akku-Autos habe begonnen. Schließlich gibt es von Audi bis VW kaum eine Marke, die kein Elektroauto auf die IAA gestellt hat - von den vielen elektrischen Exoten neuer Kleinserienhersteller ganz zu schweigen. Und tatsächlich kann man Stromer wie den Opel Ampera, den Renault Twizy oder Mitsubishi i-Miev schon kaufen.

RAKe von Opel

Erstes E-Mobil aus Rüsselsheim: Das Stadtmobil RAKe ist auf der IAA als Studie zu sehen. (Bild: Geiger/dpa/tmn)

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