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Der Renault Mégane fällt in der ADAC-Pannenstatistik mit vielen Mängeln auf. Bis Baujahr 2004 attestierte der Club dem Kompakten eine «hohe Pannenquote». (Bild: Renault)
Der Renault Mégane fällt in der ADAC-Pannenstatistik mit vielen Mängeln auf. Bis Baujahr 2004 attestierte der Club dem Kompakten eine «hohe Pannenquote». (Bild: Renault)
geschrieben von news - 14.10.2011, 09:43 Uhr Kategorie: News-Eintrag

Franzose mit Startproblemen: Renault Mégane

Franzose mit Startproblemen: Renault Mégane www.autolino.de'; 1 0,0 5

Berlin (dpa/tmn) - Er zählt zu den beliebtesten Modellen von Renault: der Mégane. In Sachen automobiler Treue gilt das Jahr 2004 als Wendepunkt. Bei zuvor gebauten Exemplaren attestiert der ADAC eine hohe Pannenquote.


Renault war nach eigenen Angaben vor allem mit den Verkäufen des Mégane von 2003 bis 2005 mehr als zufrieden. Als die neuen Besitzer bei den Händlern vom Hof fuhren, konnten sie noch nichts von der vergleichsweise hohen Anfälligkeit des Modells ahnen, die später die ADAC-Pannenstatistik dokumentieren würde - bis zum Baujahr 2004.

Die Mängelliste ist lang: Zahnriemenschäden (bis Baujahr 2003), defekte Turbolader (1,5-Liter Diesel bis 2004), kaputte Anlasser (Benziner 2002/2003) und marode Kupplungen (Diesel bis 2004) sind längst nicht alle Probleme, die der ADAC aufzählt. Danach ging es stetig bergauf, mit der Modellpflege 2006 haben sich die Probleme «nochmals deutlich reduziert». Bei der Hauptuntersuchung falle der Franzose allerdings oft auf, unter anderem durch Lenkungsspiel und Achsverschleiß.

Sein Marktdebüt hatte der Mégane 1995. Bis 2002 wurde die erste Generation gebaut, die zweite bis 2008. Seitdem steht die aktuelle Ausführung bei den Händlern. Der im spanischen Palencia gefertigte Golf-Konkurrent zeichnet sich durch eine große Karosserievielfalt aus. Es gibt ihn es als Fünftürer, Coupé, Coupé-Cabrio und als Kombi Grandtour. Bis 1999 wurde die Van-Version als Mégane Scénic produziert, die seitdem nur noch Scénic heißt. Bis 2009 gab es in Deutschland auch ein Stufenheck.

Bei den Motoren deckt der Mégane für ein Volumenmodell eine angemessen breite Spanne ab. Seit der zweiten Generation wurden dem Kompakten je nach Baujahr und Variante Benziner in Leistungsstufen zwischen 72 kW/98 PS und 132 kW/180 PS eingesetzt. Das aktuelle Topmodell Mégane TCe Coupé Renault Sport kommt sogar auf 184 kW/250 PS. Die Diesel ab 2002 geben zwischen 60 kW/82 PS und 127 kW/173 PS ab.

Wer sich als Gebrauchtwagenkunde für eine Vernunftsversion interessiert, muss etwa für den Diesel Mégane 1.5 dCi Grandtour Aventage von 2007 mit 78 kW/106 PS laut Schwacke-Liste rund 7400 Euro kalkulieren. Der Mégane 2.0 Coupé-Cabriolet Dynamique mit 99 kW/135 PS aus dem gleichen Jahr wird dort mit gut 12 000 Euro aufgeführt. Die PS-Speerspitze aus dem Baujahr 2009 kostet noch rund 15 650 Euro.


Dieser Magazinbeitrag ist dem Hersteller Renault zugeordnet.

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