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Jetzt geht's Up: Volkswagen schickt im Dezember seinen Kleinsten auf die Straße. (Bild: VW)
Jetzt geht's Up: Volkswagen schickt im Dezember seinen Kleinsten auf die Straße. (Bild: VW)
geschrieben von news - 19.10.2011, 09:17 Uhr Kategorie: News-Eintrag

VW Up: Ein Kleiner mit großer Zukunft

VW Up: Ein Kleiner mit großer Zukunft www.autolino.de'; 1 0,0 5

Berlin (dpa-infocom) - «Die Zukunft gehört den Kleinen.» Das hat jetzt auch VW erkannt. Nachdem die Niedersachsen zuletzt den Aufstieg geprobt haben, bringen sie jetzt mit dem Up einen neuen Stadtflitzer. Er kommt am 2. Dezember und kostet mindestens 9850 Euro.


Formal mag der Up ein Kleinwagen sein. Immerhin misst er nur 3,54 Meter, passt in jede Parklücke und taugt mit einem Wendekreis von 9,80 Metern zum König der Kurven. Aber innen ist der Kleine geräumig wie ein Großer. Nicht umsonst stehen die Räder mit 2,42 Metern weiter auseinander als bei den meisten Konkurrenten. Das schafft vorne fast so viel Platz wie in Polo oder Golf, so dass man selbst mit mehr als 1,80 Metern Größe noch sehr kommod hinter dem Lenkrad sitzt.

VW Up

Der Up ist nur 3,54 Meter lang. Die Parkplatzsuche wird so einfacher. (Bild: VW)

Außen klein, innen groß

Die beiden Rücksitze sind mehr als eine Strafbank - zumindest für den Nachwuchs. Zur Not können dort zwei Erwachsene halbwegs bequem sitzen - wenn sie erst einmal nach hinten geklettert sind. Selbst der Kofferraum taugt für mehr als den kleinen Einkauf in einer teuren Boutique: Mit 251 Litern fasst er ähnlich viel wie der Polo. Allerdings ist die Ladekante ziemlich hoch und nicht verkleidet.

VW Up

Dafür stehen die Räder mit 2,42 Metern recht weit auseinander. Das schafft vorne viel Platz. (Bild: VW)

Zum üppigen Platzangebot gibt es ein überraschend farbenfrohes Ambiente: Auf Wunsch sind Teile des Cockpits in Wagenfarbe lackiert, alle Oberflächen sind liebevoll behandelt, und was man anfasst, fühlt sich gut an. Erst auf den zweiten Blick sieht im Handschuhfach oder am blanken Blech im Kofferraum, wo VW gespart hat.

VW Up

Für den Kleinen gibt es eine Menge Extras. Dazu zählen sogar elektrische Fensterheber und die Zentralverriegelung. Doch das kostet auch extra. (Bild: VW)

Was pfiffig ist, kostet extra

Dass die Niedersachsen mit spitzem Stift gerechnet haben, erkennt man auch an der Optionsliste: Es gibt für den Up überraschend viel Ausstattung von den Ledersitzen bis zum Glasdach. Aber für das allermeiste muss man extra bezahlen. Selbst die elektrischen Fensterheber und die Zentralverriegelung kosten Aufpreis. So fällt es dem Hersteller leicht, den Grundpreis unter 10 000 Euro zu drücken.

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