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Die Herausforderungen der urbanen Mobilität inspirieren die Designer. Abzulesen etwa an Daihatsus Elektrostudie Pico. (Foto: Thomas Geiger/dpa/tmn)
Die Herausforderungen der urbanen Mobilität inspirieren die Designer. Abzulesen etwa an Daihatsus Elektrostudie Pico. (Foto: Thomas Geiger/dpa/tmn)
geschrieben von news - 02.12.2011, 10:26 Uhr Kategorie: News-Eintrag

Auto-Träume aus Tokio: Ein Blick in die Zukunft

Auto-Träume aus Tokio: Ein Blick in die Zukunft www.autolino.de'; 1 0,0 5

Tokio (dpa/tmn) - Japanische Autohersteller haben Fantasie. Das kann man ihnen nicht absprechen. Man möchte dies spätestens nach einem Besuch der Motorshow in Tokio auch nicht mehr. Dort stehen viele Designstudien - teils vollkommen abwegige.


Man muss eigentlich nur ein paar Stunden durch Tokios Stadtteil Akihabara gehen, dann versteht man vieles in dieser Stadt - auch auf deren (Publikumstage: 3. bis 11. Dezember). Im Viertel Akihabara ist es nicht nur so voll und eng auf den Straßen, dass es mit dem Auto kaum ein Durchkommen gibt. Es gibt dort auch einen Elektronikshop neben dem anderen. Hier kamen Gameboy, Tamagotchi und Playstation groß heraus, und es lagen die ersten Smartphones in den Schaufenstern. Auch an den Autodesignern sind die Eindrücke offenbar nicht spurlos vorüber gezogen.

Denn viele Einflüsse finden sich in den Designstudien wieder, mit denen die japanischen Autohersteller regelmäßig bei ihrer Heimatmesse überraschen. Dort stehen zwar auch die Vorboten konventioneller Fahrzeuge wie der Mazda Takeri, der binnen Jahresfrist zum neuen Mazda6 reifen soll. Der Honda EV-Ster könnte mal zu einem kleinen Roadster auf Basis des Civic werden. Das Advanced Tourer Concept ist vielleicht ein erster Fingerzeig auf den nächsten Subaru Legacy. Der Daihatsu D-X wäre ein prima Nachfolger für den kleinen Roadster Copen. Und aus dem Mitsubishi PX-Miev II wird sicherlich die Neuauflage des Geländewagens Outlander.

Suzuki Q

Der Name war wohl für die Designer Programm: Der elektrisch angetriebene Suzuki-Prototyp Q kommt tatsächlich in der Form des Buchstaben daher. (Foto: Thomas Geiger/dpa/tmn)

Doch die meisten Studien sehen aus, als kämen sie direkt aus Akihabara. Sie sind quietschbunt, erinnern eher an Spiel- als an Fahrzeuge und sind vollgestopft mit Elektronik. Diese reagiert auf die Stimmungslage des Fahrers mit unterschiedlichen Beleuchtungs- und Musikeinstellungen, kennt den Weg und die Verkehrslage und greift bisweilen ins Steuer. Wer manchen Japaner im Cockpit oder in der U-Bahn beobachtet hat, weiß: Es gibt Besseres zu tun, als selbst zu lenken. «Mit Fahrspaß hat das Auto hier nicht mehr viel zu tun», sagt der deutsche Designer Tobias Nagel, der jahrelang in Tokio lebte.

In Fahrt gebracht werden Studien wie das Micro Commuter Concept von Honda, der Daihatsu Pico oder der tatsächlich wie ein Q geformte Suzuki Q immer von Elektromotoren. Weil die nur für die Innenstadt ausgelegt und für Berufspendler gedacht sind, genügt den meist mit Lithium-Ionen-Akkus bestückten Ein-, Zwei- oder Dreisitzern eine Reichweite von 50 bis 75 Kilometern. Und wer weiter fahren will, nimmt zum Beispiel kleine Kastenwagen wie den Daihatsu FC Sho Case. Der 3,40 Meter lange Prototyp fährt mit einer Brennstoffzelle, bietet Platz für vier Personen und soll die Wartezeit im Stau versüßen: Eine Flanke im Innenraum wird eingenommen von einem riesigen TV-Monitor, den durch die geöffnete Flügeltür auch alle Passanten betrachten können.

Micro Commuter Concept von Honda

Ein futuristisches Produkt der Honda-Designer ist das Micro Commuter Concept, also ein kleines Konzeptfahrzeug für Berufspendler. (Foto: Thomas Geiger/dpa/tmn)

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Kommentare (1 Eintrag)  

Golfi
von Golfi | 30.12.2011, 14:51 Uhr
Das sieht ganz doll schrecklich aus.
Wirklich Eintrag löschen?

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