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Lackabplatzer im Motorraum können ein Indiz dafür sein, dass an einem Wagen schon viel herumgeschraubt wurde. (Foto: Franziska Koark)
Lackabplatzer im Motorraum können ein Indiz dafür sein, dass an einem Wagen schon viel herumgeschraubt wurde. (Foto: Franziska Koark)
geschrieben von news - 27.12.2011, 09:35 Uhr Kategorie: News-Eintrag

Gebrauchtwagen selber beurteilen: 10 Tipps im Überblick

Gebrauchtwagen selber beurteilen: 10 Tipps im Überblick www.autolino.de'; 1 5,0 5

München (dpa/tmn) - Vom schönen Schein eines Gebrauchtwagens dürfen sich Kunden nicht blenden lassen. Eine tadellose Optik bedeutet nicht, dass ein Auto technisch top in Schuss ist. Viele Mängel lassen sich ohne Schrauberwissen aufspüren. Hier steht, wo man suchen muss.


Der Lack glänzt wie neu, die Sitzpolster sind fleckenfrei und die Armaturen makellos. Dass dieser Gebrauchtwagen vier Jahre alt ist und rund 50 000 Kilometer auf dem Tacho hat, sieht man ihm nicht an. Der Kunde ist Feuer und Flamme, würde das Geschäft am liebsten sofort per Handschlag besiegeln. Doch langsam: Im hübschen Blechkleid könnte ein technisches Wrack stecken. Wie sich gute Gebrauchte von aufpolierten Autogurken unterscheiden lassen, erklären Experten von TÜV Süd, ADAC und der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ).

Nach Rost suchen

Rost versteckt sich oft in verborgenen Ecken, zum Beispiel hinter den Schwellern oder unter dem Kofferraumteppich. (Foto: Franziska Koark)

Möglichst präzise Vorstellungen von Fahrzeugmodell, Baujahr und Preis erleichtern die Suche nach einem guten Wagen aus zweiter Hand. Bei der Vorauswahl ist das Internet nützlich: Autotests auf den Webseiten der Fachpresse und Erfahrungsberichte in Foren wie oder bieten Orientierungshilfe. Welche typischen technischen Schwächen einzelne Automodelle haben, lässt sich zum Beispiel in der auf der Homepage des ADAC oder im jährlich erscheinenden TÜV-Report-Heft nachlesen. Auf Online-Fahrzeugmärkten lassen sich übliche Preise für einen Wunschwagen ermitteln.

Auf Kontrollleuchten achten

Beim Einschalten der Zündung müssen die Kontrollleuchten für ABS, ESP und Co. aufblinken, sonst liegt ein Problem vor. (Foto: Franziska Koark)

Ist ein passender Gebrauchter gefunden, sollten sich Kunden reichlich Zeit für die Fahrzeugbesichtigung nehmen. Die Mängelsuche beginnt mit einem Rundgang ums Auto. In aller Ruhe sollten Spalte an Stoßfängern, Türen und anderen Anbauteilen in Augenschein genommen werden. Gibt es Unterschiede bei den Spaltmaßen, lässt das meist auf einen Unfallschaden schließen. Gleiches gilt, wenn Reifen unterschiedlich stark abgefahren sind oder das auf den Fahrzeugleuchten angegebene Produktionsdatum nicht mit dem Baujahr des Autos übereinstimmt. Dann ist klar, dass die Leuchten schon einmal ausgewechselt wurden - möglicherweise nach einem Crash.

Nach Serviceheft fragen

Die Papiere, bitte: Vor allem bei jüngeren Gebrauchten sollten Kaufinteressenten nach einem Serviceheft fragen. (Foto: Markus Scholz)

Vor allem bei jüngeren Gebrauchtwagen sollte es unbedingt ein Serviceheft geben, in dem die Fahrzeugwartung lückenlos dokumentiert ist. Zusätzliches Vertrauen schaffen Kundendienstrechnungen, Reparaturnachweise und Prüfberichte. Viele Vorbesitzer im Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) könnten trotz allem auf ein Montagsauto hindeuten - mehr als zwei Halter in fünf Jahren oder drei in sieben Jahren sind verdächtig.

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Kommentare (1 Eintrag)  

Super-Veloce
von Super-Veloce | 23.02.2012, 18:23 Uhr
Klasse! Merk ich mir!^^

1 Antwort:

Autoheinz
von Autoheinz | 28.02.2012, 12:22 Uhr
Naja...alles irgendwie klar, oder?!
Wirklich Eintrag löschen?

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