NSU
Gegründet: 1884 Firmensitz: Neckarsulm
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Infos und Modelle von NSU
Hier findest du neben geschichtlichen Infos zu deinem Hersteller NSU alle wichtigen Modelle, die bereits produziert wurden oder für den heutigen Markt produziert werden. Informiere dich hier über die Unternehmensphilosophie von NSU und lerne grundlegende Etappen der Firmengeschichte kennen.
Daten und Fakten
Der Hersteller NSU blickt innerhalb der deutschen Automobilwelt auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurück. Schon 1873, weit vor Gründung anderer Automobilhersteller, betrieben Christian Schmidt und Heinrich Stoll in Baden-Württemberg eine kleine Firma, die sich überwiegend der Herstellung von Strickmaschinen widmete. Nach Verlegung des Unternehmens in die Stadt Neckarsulm und der Umbenennung in die „Neckarsulmer Strickmaschinen-Fabrik AG“ begann man wenige Jahre später mit der Produktion von Fahrrädern; kurz nach der Jahrhundertwende schließlich stieg NSU – wobei der Markennamen sich nicht auf die Vergangenheit als Strickmaschinenproduzent, sondern auf den Firmensitz Neckarsulm bezog - auch in die Entwicklung und Herstellung von Motorrädern ein. Etwa im gleichen Zeitraum gab das Unternehmen den ursprünglichen Geschäftszweig vollständig auf. Seit 1906 brachte NSU zusätzlich zu den bestehenden Produktionen auch Automobile auf den Markt, darunter auch Nutzfahrzeuge. Noch vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges avancierte NSU zum weltweiten Export-Marktführer für Motorräder. Ab 1925 versuchte NSU insbesondere seine Automobilsparte zu erweitern: Eine neue Produktionsstätte wurde dazu in Heilbronn gebaut, musste aber schon einige Zeit später aus wirtschaftlichen Gründen wieder verkauft werden. Dieses Werk wurde vom Automobilhersteller Fiat übernommen und fortan als Bestandteil der neu gegründeten „NSU-Automobil AG Heilbronn“ integriert. Das Neckarsulmer Unternehmen hingegen gab noch im Jahre 1932 die Automobilsparte vollständig auf und konzentrierte sich nur noch auf die Herstellung von Zweirädern, wobei insbesondere die Modelle 500 SS und 600 SS, aber auch die verschiedenen Serienproduktionen große Erfolge feierten. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg konnte NSU seine Firmengeschichte, unter anderem mit der Weiterentwicklung der Vorkriegsmodelle, fortsetzen. Nicht nur im Rennsport zeigte man sich außerordentlich erfolgreich: In den 1950er Jahren nahm NSU wiederum die Weltspitze in der Produktion von Motorrädern ein. Auch die Automobilsparte erfuhr eine Wiederbelebung: Modelle wie der NSU Prinz oder der 1964 entstandene Wankel-Spider – das erste serienmäßig produzierte Fahrzeug mit Wankelmotor - sind heute legendär. Wenige Jahre später, genauer 1969, fusionierte die „NSU AG“ schließlich mit der Ingolstädter „Auto Union GmbH“ zur „Audi NSU Auto Union AG“. Noch heute ist das deutsche Traditionsunternehmen eine Tochterfirma der Audi AG. Näheres zur Geschichte können Interessierte im Zweiradmuseum der Stadt Neckarsulm erfahren: http://www.zweirad-museum.de/ .
NSU produziert aktuell keine Modelle.
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